Als wichtige Verarbeitungsausrüstung in der modernen Industrie werden Schweißgeräte in der Militärindustrie, der Luft- und Raumfahrt, im Schiffbau, im Druckbehälterbau, im Rohrleitungsbau, in der petrochemischen Industrie, im Maschinenbau, in der Energietechnik, im Bauwesen, im Stahlbau, in der Automobilherstellung, im Schienenverkehr, in der Leichtindustrie und im Tiefbau sowie in anderen Branchen weit verbreitet eingesetzt.
Daten des Advanced Engineering Robot Industry Research Institute (GGII) zeigen, dass der Absatz von Lichtbogenschweißrobotern in China im ersten Halbjahr 2023 bei 14.500 Einheiten lag, ein Rückgang von 5,84 % gegenüber dem Vorjahr. Für das Gesamtjahr wird ein Absatz von 31.500 Einheiten erwartet, ein Plus von 2,27 % gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt konzentriert sich der chinesische Schweißmarkt jedoch weiterhin auf Schweißgeräte im mittleren und unteren Preissegment. Der Bedarf an High-End-Schweißgeräten – wie automatisiertem, intelligentem, spritzarmem und servogesteuertem Schweißen – steigt weiter. Fortschritte in der Schweißtechnik, wie Schweißnahtverfolgung, Informationserfassung, Offline-Programmierung, intelligenter Steuerung, künstlicher Intelligenz und Simulationstechnologie, werden die Anwendungsbereiche und -szenarien automatisierter Schweißgeräte zukünftig deutlich erweitern. Industrielle Schweißroboter werden somit zu einem unverzichtbaren Trend der zukünftigen Industrieentwicklung.
In diesem Zusammenhang fand am 12. Oktober 2023 im Shanghai Sofitel Hotel der zweite Welding Robot Technology and Application Summit unter dem Motto „Die Reise des Schweißers“ statt.
Mehr als 300 Fachleute aus der Industriekette versammelten sich vor Ort, um die Zukunft des „Schweißens“ zu revolutionieren.

Als Gipfelpartner dieser Konferenz hielt Lin Qingsen, Geschäftsführer von Megmeet Welding Technology, eine Rede.
Lin Qingsen sagte, der Markt habe sich in diesem Jahr nicht wie erwartet entwickelt, die Nachfrage nach Schiffsmaschinenbau und Stahlkonstruktionen sei jedoch weiterhin stark, während die Auslandsnachfrage nach intelligenten Robotern steige.
Die Auslandsnachfrage weist insbesondere drei Merkmale auf: 1. Europa, die USA und andere Industrieländer zeichnen sich durch Kleinserienfertigung und hohe Anforderungen an Sicherheit und Flexibilität aus, weshalb die Nachfrage nach kollaborativen intelligenten Schweißrobotern deutlich höher ist als die nach herkömmlichen Industrieschweißrobotern. 2. Der Gesamtpreis eines kollaborativen Schweißroboters liegt im Vergleich zum Jahreseinkommen lokaler Schweißer (60.000–70.000 Euro) deutlich niedriger, wodurch sich ein erheblicher Kostenvorteil durch kollaborative Schweißroboter ergibt. 3. Die Nachfrage ausländischer Unternehmen nach Laserschweißanlagen ist stark gestiegen, und Kunden legen verstärkt Wert auf Normen und sicherheitsrelevante Zertifizierungen.

In der Sondersitzung zum Thema [neues Produkt: Schockschweißen] hielt Duan Junchang, Direktor für Marketingplanung bei Megmeet Welding Technology, einen Vortrag über „Anwendungsforschung zur Stromversorgung von Roboter-Lichtbogenschweißgeräten“.
Duan Junchang sagte, dass Megmeet sich seit dem offiziellen Einstieg in den Schweißbereich im Jahr 2011 auf die Entwicklung digitaler, intelligenter industrieller Schweißmaschinen konzentriert habe.
Aktuell verfügt Megmeet über mehr als 30 Tochtergesellschaften, 11 Forschungs- und Entwicklungszentren und 8 Produktionsstätten weltweit.
Im Jahr 2022 beliefen sich die Einnahmen von Megmeet auf 5,48 Milliarden Yuan, ein Anstieg von 31,8 % gegenüber dem Vorjahr.
Angesichts des Internets, des Internets der Dinge, des Big-Data-Zeitalters und der Herausforderungen durch traditionelle Schweißproduktionsanlagen, Personal, Technologie, Qualität, Kosten und Management hat Megmeet das intelligente, vernetzte Schweißsystem SMARC II auf den Markt gebracht. Es zeichnet sich durch hohe Benutzerfreundlichkeit und Offenheit aus und ermöglicht die Vernetzung von Schweißmaschinen und zugehöriger Ausrüstung verschiedener Marken, um Kunden bei der Lösung traditioneller Schweißprobleme zu unterstützen.

Dr. Yang Tao, Mitbegründer von Zhixiang Optoelectronics, hielt eine Keynote-Rede zum Thema „Anwendung, Herausforderungen und Chancen der 3D-Bildverarbeitung im Bereich des Roboterschweißens“.
Dr. Yang Tao erklärte, dass die bestehenden Herausforderungen bei der Anwendung von 3D-Vision und Robotern technische Aspekte aufweisen, wie beispielsweise die Materialanpassungsfähigkeit, die hohe Anforderungen an die Bildgebungshardware und -algorithmen stellt; die Szenenvielfalt stellt hohe Anforderungen an den 3D-Erkennungsalgorithmus; und die Robotersicherheit stellt höhere Anforderungen an den Pfadplanungs- und Simulationsalgorithmus.
Nur wirklich solide technologische Innovationen können das Spiel revolutionieren.
Weitere Herausforderungen sind Geschäftsmodell, Preisgestaltung, Konjunkturabschwächung usw. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in offener Zusammenarbeit, Achtung der Wirtschaftsgesetze und internationaler Ausrichtung.
Das zukünftige Anwendungspotenzial ist enorm, die Kombination von 3D-Vision und Roboteranwendungen hat die Anlaufphase hinter sich gelassen und befindet sich nun in der Phase des rasanten Wachstums. Das ultimative Ziel ist der Roboterwechsel beim Schweißen.
Veröffentlichungsdatum: 18. Oktober 2023